Kategorie-Archiv: Allgemeines

Zwei Themen, die Alfons mal ansprechen muss

aus: BILD online

Wie Alfons erst jetzt gesehen hat, fragte die BILD-Zeitung schon vor einigen Tagen: „Denken Sie immer noch, Tracht ist was für Spießer?“ Und zum anderen hat der Spießer einen Werbebanner im Internet gefunden, auf dem „Bulo for President“ gefordert wird. Zwei Themen von Bedeutung, weshalb Spießer Alfons darauf eingeht.

Zum einen: Ja, Alfons denkt immer noch, dass Tracht was für Spießer ist – es sei denn, es wäre eine Tracht Prügel. Aber wenn Alfons sich das entsprechende Bild vor Augen führt – siehe die Abbildung links! –  dann fragt er die BILD-Redaktion: Woraus resultiert Eure Frage? Vielleicht aus Voreingenommenheit gegenüber einem Spießer…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2017

Und wie pleite ist Boris außerhalb von England?

Spießer Alfons spießt die Werbung auf und kommt in diesem Zusammenhang auf Boris Becker zu sprechen. Denn auch der hat mit Werbung zu tun. Sehr viel sogar. Weil der Löwenanteil des Geldes, das der Tennisspieler im Laufe seines Lebens kassiert hat, aus der Werbung stammt. Und wenn die BILD-Zeitung heute berichtet: „So pleite ist Boris in England“, dann stellt sich für Spießer Alfons die Frage: Und wie pleite ist Boris in der Schweiz?

Es muss nicht die Schweiz sein, denn es gibt auch andere Länder, wo Reiche und Superreiche ihre Kohle bunkern. Und deshalb glaubt der Spießer nicht, dass wir uns Sorgen um Boris machen müssen, was seine Finanzen betrifft. Sein Problem könnte höchstens sein, dass der Tennisspieler sein Geld aus dem Ausland nicht holen kann, um damit seine Verbindlichkeiten in Deutschland zu begleichen. Denn dann müsste er ziemlich verbindlich erklären, ob der Fiskus daran auch beteiligt wurde.

Das ist natürlich reine Spekulation des Spießers. Aber in den Augen von Alfons ist es schier unmöglich, innerhalb weniger Jahre als „mittellos“ dazustehen, wenn man ein Star der Werbung gewesen ist und dabei über 100 Millionen Euro dabei kassiert hat. Und die Pleite in England führt dazu, dass Boris Becker im Lande von Queen und Wimbledon bald schuldenfrei ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. August 2017

Reklame zur Analyse von Blähungen

Ecom macht „EXTREM scharfe Geräte – zu scharfen Preisen“. Und wer nicht weiß, was das für Geräte sind, der wird durch die Abbildung informiert: Ecom macht Geräte, mit denen eine Frau störende Körperbehaarung beseitigen kann. Und deshalb ist die Darstellung der Frau im Bikini mit dem Enthaarungsgerät zu ihren Füßen durchaus passend.

Aber im selben Inserat sehen wir auch noch ein „Kompakt-Abgasanalysegerät“. Und das wirft natürlich Fragen auf. Zum Beispiel: Welche Abgase sollen damit analysiert werden? Vielleicht Flatulenzen, also Darmgase…?

Im letzteren Fall fragt sich der spießige Anzeigenleser, warum sich die Protagonistin für die Annonce bis auf die Unterwäsche ausziehen musste. Dient das der Verbraucherinformation? Oder dient es der Selbstbefriedigung des männlichen Werbegestalters…?

Fragen über Fragen. Auf jeden Fall dient diese Reklame dem Deutschen Werberat, denn der will ja schließlich auch beschäftigt werden. Und was gibt es Schöneres als der Anblick einer jungen Frau in Slipp und BH?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. August 2017

Die besten Eier sind ziemlich faule

Auf einer Eier-Packung der Marke „Gutshof-Ei“ im Regal eines Supermarktes sah Spießer Alfons den Hinweis: „ohne gekürzte Schnäbel“. Hierzu ein Beitrag aus dem Internet, wo bei Deutschlandfunk Nova beschrieben wird, was gekürzte Schnäbel bedeuten. Und wer Eier von freilaufenden Hühnern bzw. Bio-Eier kauft, der kann davon ausgehen, dass den Erzeugerinnen die Schnäbel nicht gekürzt worden sind, auch wenn das auf der Verpackung der Eier nicht ausdrücklich vermerkt ist.

Auf der Packung von Gutshof-Ei ist zu lesen: „Die Besten aus Schleswig-Holstein“. Um was es sich bei den „Besten“ handelt, wird nicht verraten. Die Eier können es aber nicht sein, denn Eier aus Bodenhaltung sind nicht die besten, sondern unterste Güteklasse, auch wenn dazu ausdrücklich vermerkt ist: „Regionale Qualität · Eier aus Bodenhaltung“.

Bleibt dem Spießer nur noch, einen Spruch von Dichter Nebel zu zitieren und also lautend: „Biologisch erzeugte Eier überzeugen mehr als  werbliches Gegacker auf der Packung!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juli 2017

Totes Holz stapelt sich in der Ecke eines Supermarktes

Benötigt jemand von Euch eigentlich noch ein gedrucktes Telefonbuch und/oder Gelbe Seiten in Buchform? Spießer Alfons braucht beides schon seit Jahren nicht mehr, denn wenn er eine Telefonnummer sucht oder eine Firma, dann googelt er danach. Umso mehr fiel Alfons der riesengroße Stapel von Telefonbüchern ins Auge, über den er in einem Supermarkt gestolpert ist. Die Kunden sollen diese Bücher mitnehmen? Es sieht nicht danach aus, dass hier ein reichlicher Zugriff stattgefunden hat.

Einer braucht die Bücher auf jeden Fall, nämlich der Verlag, der an den Anzeigen verdient, die in diesen Büchern veröffentlicht werden. Wenn der Spießer dort eine Anzeige geschaltet und bezahlt hätte und dann vor diesem Stapel Bücher steht, dann wäre er sehr, sehr nachdenklich geworden und würde seinem Geld nachweinen.

Spießer Alfons meint, das Telefonbuch hat sich im digitalen Zeitalter erübrigt. Oder es erscheint in einer tatsächlichen Bedarfsauflage, die sich dann nicht in einem Supermarkt stapeln muss. Denn was passiert mit diesen Büchern und der Werbung, die darinnen veröffentlicht wird…?

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juli 2017

HORIZONT: Die Freistücke wurden gesteigert

Bis Ende vergangenen Jahres ist die Kolumne „Spießer Alfons spießt die Werbung auf“ auch in gedruckter Form erschienen, und zwar in HORIZONT, der Wochenzeitung für Marketing & Werbung. Dort hatte der Spießer viele Fans, von denen sich einige sogar beim Verlag beschwerten, dass Spießer Alfons aus dem Gutenberg-Medium entfernt wurde und heute allein im Internet zu finden ist, wo er nicht zuletzt die Print-Werbung aufspießt, die der Redaktionsleitung nicht mehr so wichtig ist – es sei denn, die Anzeigen im eigenen Blatt, die der Spießer allerdings nicht aufspießen durfte.  😉

HORIZONT: Auflagenmeldung IVW

Nun war der Spießer neugierig, was ein halbes Jahr später von HORIZONT an die IVW gemeldet wurde, der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. Und siehe dort: Die Auflage ist doch tatsächlich um 48,43 % gestiegen. Allerdings nur in der Rubrik „Freistücke“ – siehe die Abbildung!

Die verkaufte Auflage indes fiel unter die 20.000er Grenze. Doch mit verschenkten Exemplaren verbreitet HORIZONT immer noch 20.854 Exemplare. Was natürlich allein die Optik verschönt und weniger die Verlagskasse.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2017

Nomen est omen: Wo Produktname = Zielgruppe ist

Es gibt Produkte, die sagen gleich durch ihren Namen, für wen sie bestimmt sind. Zum Beispiel „Kinder Riegel“, welches ein Produkt für Kinder ist. Oder „Schwarze Herrenschokolade“, die, wie der Name schon sagt, für schwarze Herren gedacht ist und nicht für Damen, für die wiederum „femina“-Produkte angeboten werden, mit denen Herren wenig anfangen können.

Und es gibt auch Produkte für Tiere. Zum Beispiel Biscuit Kekse, die den Namen „Bello!“ tragen – siehe die nebenstehende Abbildung! Was nicht an Katzen oder Kaninchen denken lässt, sondern vielmehr an Hunde.

Die Wahrheit jedoch sieht anders aus: Die Kekse mit dem tierischen Namen sind in Wahrheit ein Produkt aus dem Gender-Marketing: Sowohl Kinder, als auch Frauen und Männer können „Bello!“ unbeschadet essen, genauso wie Hunde das tun werden, wenn man ihnen dieses Knabberli anbietet.

Außerdem sind „Bello!“-Kekse auch Nahrung für kleine gelbe Wesen, die schon seit Urzeiten existieren und als Minions bekannt sind.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Juli 2017

Wie eine Zeitung ein Markenimage beschädigt

Ein Gewalttäter beim G20-Gipfel in Hamburg trug nach Recherche eines Reporters vom Hamburger Abendblatt eine Unterhose der Marke Calvin Klein. Was die Zeitung zur Überschrift animiert hat: „Die Calvin-Klein-Hooligans vom Schulterblatt“. Eine Headline, die dem Image der Marke nicht gerade dienlich ist.

aus: Hamburger Abendblatt

Nun stellen wir uns mal vor, einer dieser Idioten hätte einen Molotow-Cocktail in der Hand gehabt, aus dem als Zündschnur ein zusammengerolltes Hamburger Abendblatt steckte. Frage des Spießers: Hätte der Reporter dann auch eine Schlagzeile formuliert wie: „Die Hamburger-Abendblatt-Abonnenten vom Schulterblatt“…?

In dem Zeitungsbericht geht es um die Markenklamotten, die einige der Chaoten getragen haben. Was das mit den Krawallen zu tun hat, erklärt sich dem spießigen Leser nicht, denn es geht den meisten dieser Gewalttäter weniger um eine antikapitalistische Ideologie als vielmehr allein um Randale. Genauso wie bei den Hooligans in den Fußballstadien.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Juli 2017

Kopflose Gestalten in der Hamburger Sparkasse

Wenn Ihr einen Blick auf das nebenstehende Foto werft, liebe Lesergemeinde, das der Spießer durch eine Schaufensterscheibe gemacht hat, dann werdet Ihr vermutlich denken, dass es sich hier um den Laden eines Herrenausstatters handelt und nicht um eine Bank oder Sparkasse.

Irrtum! Diese kopflosen Gestalten können Kunden der Hamburger Sparkasse (Haspa) bewundern, und zwar in der Filiale in Ahrensburg bei Hamburg. Dort gibt der Filialleiter dem örtlichen Einzelhandel die Möglichkeit einer Warendekoration und  Prospektauslage in den Schalterhalle des Kreditinstituts.

Ob diese Möglichkeit nur für Damen- und Herrenausstatter gilt und nicht für auch für Herren- und Damenbestatter, entzieht sich der spießigen Kenntnis. Genauso die Antwort auf die Frage, ob dort genauso Erotik-Läden eine Warenpräsentation machen dürfen wie auch der örtliche Fischhandel  und anderes Gewerbe wie z. B. das leichte.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Juli 2017

Ein lobendes Wort für Spießer Alfons vom Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein

Ein Lob ist besonders hoch zu werten, wenn es aus berufenem Munde kommt, will meinen, wenn der Lobende eine herausragende Persönlichkeit ist. Wie zum Beispiel Dr. Bernd Buchholz, der frischgebackene Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein. 

Worte des Ministers für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein

Bernd Buchholz hat Spießer Alfons via Facebook belobigt – siehe die Abbildung! Diesen freundlichen Kommentar, das muss Alfons gestehen, hat der Spießer erst jetzt gelesen, als er auf der Buchholz-Facebook-Seite nach etwas Anderem gesucht hatte. Aber diese seine Belobigung hat jetzt natürlich noch viel mehr Bedeutung, weil sie nicht nur von einem FDP-Politiker kommt, sondern nun auch der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein hinter diesen Worten steht. 😉

Dieser
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Juni 2017