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Zucker zaubert wirklich: Statt L’ORÉAL einfach zu ALDI!

Vor über 50 Jahren, nämlich im Jahre 1965, da entstand in der Werbung für Zucker der bis heute noch bekannte Slogan: „Zucker zaubert“. Danach jedoch ist dieser süße Zauber allerdings mehr und mehr der Realität gewichen, und der Zucker ist in Verruf gekommen. Heute steht Zucker nahezu an erster Stelle auf der Liste der schädlichen Nahrungsmittel.

Wir schreiben das Jahr 2018. Und wir entnehmen der aktuellen Werbung: Zucker zaubert! Diese süße Botschaft kommt von L’ORÉAL aus Paris, wo wir aus einer Anzeige ablesen können: „BABY-ZARTE HAUT & LIPPEN? ENTDECKE UNSERE 1. ZUCKERPEELINGS, DIE DIR DEN TAG VERSÜSSEN“ – siehe die Abbildung!

Und die bekannten Models Thylane Blondeau & Luma Grothe äußern sich wörtlich: „Zucker für unsere Haut & Lippen – probiert es aus!“

Donni, donni, was für eine frohe Botschaft für alle Leckermäuler und Candy-Fans! Da werden sich die Mädels sofort einen Lollipop holen, um damit ihre Lippen babyzart zu machen. Und im Bad der Evastöchter wird eine Zuckerdose stehen, damit das tägliche Peeling der Haut passieren kann.

Ist das nicht süß?! Und nur ein Mann, der so naiv denkt wie Spießer Alfons, fragt sich: Was hat L’ORÉAL eigentlich davon, Werbung für seinen kosmetischen Zucker zu machen, der bei Aldi zum Kilopreis von 65 Cent zu haben ist…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Juli 2018

Bild am Sonntag: Werbung für das Böse. Oder: Warum man zu Aldi nicht mehr ohne einen Exorzisten gehen sollte!

Im Gebet der Christenheit, dem Vaterunser, heißt es: „…erlöse uns von dem Bösen“. Damit ist nicht das Böse gemeint, sondern der Böse, nämlich der Teufel. Und dieser ist der Inbegriff des Bösen.

Wer den Teufel als „gut“ empfindet, kommt aus einer anderen Glaubensrichtung, wo Teufelskult zum Programm gehört. In solcher Sekte liest man nicht die Bibel, sondern „6 neue BILD am Sonntag Thriller“, denn die sind nach Aussagen des Verlages „teuflisch gut!“

Die Teufels-Bücher von BamS gibt es nicht nur im Buchhandel, sondern sie sind auch erhältlich bei Aldi, und zwar im Norden genauso wie im Süden. Womit der Spießer zum Fazit kommt: Wer zu Aldi geht, sollte auf jeden Fall einen Exorzisten mitnehmen, denn dort ist es jetzt „höllisch heiß„.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Februar 2018

Legalisierter Betrug in Dosen oder was…?

Dass in der Werbung sehr häufig heiße Luft in Dosen verkauft wird, ist kein Geheimnis. Da werden Werbeversprechen, die dem Kunden gemacht werden, vom Produkt nicht eingehalten, was man durchaus als Betrug bezeichnen könnte. Doch selbst, wenn so ein Betrug öffentlich aufgedeckt wird, müssen die Betrüger keine rechtlichen Folgen befürchten. Allenfalls werden sie abgestraft vom Verbraucher.

Gestern sah Spießer Alfons bei sternTV auf RTL einen Test von Ravioli in Dosen. Und dort wurde überdeutlich gezeigt, dass keinesfalls immer das in der Dose ist, was als Inhaltsangabe und Werbetext auf dem Etikett zu lesen ist. Da war zum Beispiel erheblich weniger Fleisch in einem Produkt als angegeben. Und wo keine Zusatzstoffe drin sein sollten, waren die vorhanden. Und? Durchsucht nun die Staatsanwaltschaft die Herstellerfirmen, stellt Beweismaterial sicher und bringt die Fälle zur Anzeige…?

Bemerkenswert ist auch das, was die Tester in der Dose von Weight-Watchers gefunden haben: Statt an Ravioli erinnert der Inhalt mehr an eine Tomatensuppe. Und das Produkt war nicht nur das schlechteste, sondern sogar das teuerste im Test.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. März 2017