Schlagwort-Archiv: Spießer Alfons

Zug um Zug am Zug: Der Spielmannszug der Commerzbank

Wenn wir Zug bekommen haben, können wir krank werden. Man kann aber auch einen Zug durch die Gemeinde machen und das speziell im Kanton Zug in der Schweiz, wo wir einen kräftigen Zug aus dem Glase nehmen können. Ein Zug ist ebenso eine militärische Teileinheit genauso wie auch der Abschnitt der Rauchgasentwicklung in einer Feuerung. Und dass ein Zug nicht nur auf Schienen fahren kann sondern auch durch die Lüfte fliegen kann, nämlich als Vogelzug, wisst Ihr vermutlich. Genauso, dass ein Zug aus der Zigarette tödlich sein kann.

Und damit kommt Alfons zum Zug der Commerzbank. Dieser Zug ist angeblich „ein guter Zug“, und zwar „Ihr neues Konto“. Und weil Spießer Alfons ein Konto bei der Commerzbank hat, kennt er den Zug von seinem eigenen Konto, der viel mehr ist als ein einfacher Zug, denn es ist ein Überzug. Und der ist tatsächlich gut, nämlich für das Geldinstitut.

Und damit kommen wir zur Frage der Werbung und also lautend; Was hat der gute Zug der Commerzbank mit den Spielern der Deutschen Nationalmannschaft zu tun, die im kommenden Monat in Russland um die Weltmeisterschaft kicken? Ist damit eventuell der Zug der Männer ins Spiel gemeint, also der Spielmannszug? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Mai 2018

Spießige Reisekostenabrechnung: Flugzeug günstiger als Fahrrad

Wer von Alsterdorf nach Alicante fliegen will, der bezahlt dafür bei Norwegian Airlines 39,90 €. Wozu man wissen muss, dass Alsterdorf kein Dorf an der Alster ist, sondern Alsterdorf ist ein Stadtteil von Hamburg. Und das Taxi von dort zum Flughafen kostet rund 12 €.

Wenn der Flugreisende allerdings in Bergedorf, einem anderen Stadtteil von Hamburg wohnt, dann kostet sein Taxi zum Flughafen rund 50 €.

Und wenn Alfons bedenkt, dass ein Taxi innerhalb der Hansestadt teurer sein kann als ein Flug von Hamburg nach Alicante, dann fragt sich der Spießer: Was würde wohl eine Taxifahrt von Alsterdorf nach Alicante kosten…?

Aus dem spießigen Ressort „unnützes Wissen“: Ein Taxi von Alsterdorf nach Alicante kostet 3.533,90 € am Tage und 3.769,30 € in der Nacht.

Spießiges Fazit: Sogar eine Radfahrt von Hamburg nach Alicante (= 132 Stunden) dürfte teurer werden als ein Flug mit Norwegian Airlines, wenn man die Kosten für Übernachtungen mit rechnet. Doch wer umweltfreundlich denkt, der setzt sich natürlich auf seinen Drahtesel! 😉

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Mai 2018

Spießer Alfons hörte einen Ruf in der U-Bahn

Vor ein paar Tagen stand Spießer Alfons in einer vollbesetzten U-Bahn. Und plötzlich hörte er neben sich ein Rufen. Alfons blickte sich um und bemerkte, dass dieses Rufen aus dem Unterleib einer jungen Frau kam. Der Spießer sprach die Dame an und machte ihr ein Kompliment. Weil sie eine perfekte Bauchrednerin sei.

Doch die Frau sah den Spießer verständnislos an. Und dann öffnete sie ihre Lippen und sprach: „Der Ruf kommt nicht aus meinem Bauch, sondern aus meiner Vagina!“

Alfons staunte. Menschen, die mit ihrem Bauch reden können, war er schon häufig begegnet – aber eine Frau, die Worte über ihre Schamlippen gebracht hat, die  hatte er noch nie getroffen.

Nein, liebe Lesermeinde, das ist nicht lustig. Denn der Ruf aus der Vagina war der Ruf der gereizten Haut, die nach Schutz gerufen hat wegen Blasenschwäche. Das las der Spießer eine Woche später in einer Anzeige von Vagisan – siehe die Abbildung!

Fazit: Seitdem hat Frauenversteher Alfons immer eine Tube Vagisan in seiner Tasche für den Fall, dass er wieder mal eine Frau trifft, deren Vagina nach Schutz ruft.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Mai 2018

„Sauvage“ von Dior: Der Duft gegen einsame Wölfe

Der Wolf ist wieder da. Will meinen, der Canis lupus ist auf dem Wege in die Dörfer und Städte der Menschen, wo seine domizilierten Artgenossen, die Hunde, schon vor Ewigkeiten gelandet sind. Und weil der Wolf seit Rotkäppchen und den sieben Geißlein bei uns Menschen den Ruf hat, ein gefährliches Raubtier zu sein, fürchten wir uns vor dem bösen Wolf.

Die Furcht vor dem Wolf ist ein willkommener Grund für Dior, die Bestie als Protagonisten in die Werbung zu platzieren – wenn Ihr Euch das Inserat bitte mal anschauen wollt, liebe Lesergemeinde!

Wer nun vermutet, dass Dior seine nächste Winterkollektion aus Wolfsfellen kreiert hat, der liegt falsch mit diesem Gedanken. Denn Dior wirbt hier nicht für Klamotten, sondern für „Sauvage“. Dieses ist ein maskulines Abwehrspray, das jede Frau in ihrem Dior-Täschchen bei sich tragen sollte für den Fall, dass sie wieder mal von einem einsamen Wolf bedrängt wird! In einem solchen Fall muss die Frau den Angreifer mit „Sauvage“ besprühen. Und weil „Sauvage“ vage an Sau erinnert, nimmt der peinlich davon berührte Typ sofort Reißaus.

Ja, so ist es. Jedenfalls nach der unmaßgeblichen Meinung des Spießers, der sich persönlich lieber mit „Bal D’Afrique“ von Byredo besprüht, weil das nicht so tierisch duftet wie der Wolf in der Werbung von Dior.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Mai 2018

Geberit: Ist hier womöglich ein Geschäft in die Hose gegangen?

Was gibt es für einen Grund, dass der Mensch sich ein Geberit Aquaclean-WC in sein stilles Örtchen montieren lassen soll? Der Textdichter des Herstellers weiß und verkündet es: „Manchmal ernte ich neidische Blicke. Für mein WC.“ – siehe die Anzeige!

Was will uns der Dichter damit sagen? Der Spießer versteht es so: Dieses Dusch-WC soll in der Gästetoilette zum Einsatz kommen und nicht im häuslichen Badezimmer, wo ja höchst selten Gäste ihren Geschäften nachgehen. Und wenn die Besucher ihr Gesäß geduscht haben, dann kommen sie aus dem Klo und werfen neidische Blicke auf die Gastgeberin. Manchmal zumindest. Und bei diesen Blicken des Neides erkennt die Gastgeberin, ob die Gäste ein kleines oder ein großes Geschäft gemacht haben.

Und wenn der Spießer der Protagonistin, die dort im Anzeigenbild auf ihrem imaginären Dusch-WC sitzt, ins Antlitz schaut, dann hat Alfons das Gefühl, dass bei der Lady etwas in die Hose gegangen ist – will meinen: Strumpfhose. Oder soll das ein weiblicher Gast sein mit neidischem Blick…?

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Mai 2018

Englischer Humor auf die Schuhspitze getrieben

Dass die Engländer einen skurrilen Humor haben, der nicht überall in Europa verstanden wird, haben die Briten nicht zuletzt  mit dem Brexit gezeigt. Und auch in ihrer Werbung liefern die Engländer häufig Kapriolen, die beispielsweise in Deutschland ziemliches Kopfschütteln verursachen.

Betrachtet bitte die nebenstehende Anzeige von Church’s, liebe Freunde der Werbung! Dieses sind „English shoes“, für die hier auf einer Doppelseite in einem Magazin geworben wird, das kein Gagazin ist. Und wenn Spießer Alfons die Werbebotschaft richtig verstanden hat, denn wollen die Werber mit ihrer Anzeige sagen, dass Church’s Shoes echt Spitze sind, weil eben durch diese Schuhe kein Wasser dringt, obwohl dabei kein Gore-Tex-Material verwendet wurde. Und deshalb können alle Engländer in diesen Schuhen getrost durchs Meer waten und den Fischen auf den Schwanz treten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. April 2018

Seat Ibiza: „Ein Preis, alles drin“. Genauso wie bei Jägermeister

Es klingt gut und günstig, was wir dort in der Anzeige von Seat lesen, nämlich: „Ein Preis, alles drin: SEAT DriveEasy. Der Ibiza schon ab 199 € monatlich.“ Da denkt der potentielle Kunde doch sofort: Hier bekomme ich ein vorteilhaftes Angebot, oder…?

Nachdenken darf man über dieses Werbeversprechen allerdings nicht. Denn Spießer Alfons fragt Euch: Kennt Ihr ein anderes Auto, wo alles drin ist, das nicht zu einem Preis verkauft wird?

Und was ist, wenn wir nicht alles haben wollen, was drin ist im SEAT Ibiza – müssen wir dann trotzdem den einen Preis für alles bezahlen…?

Vergleichbar ist der SEAT Ibiza mit Jägermeister: Der hat ebenfalls zu einem Preis alles drin, nämlich 56 verschiedene Kräuter – weniger geht nicht.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. März 2018

Spießer Alfons: Der vermutlich beste Kolumnist der Welt

Was, liebe Freunde der Werbung, hat Duplo gemeinsam mit Spilanthox therapy? Bevor Ihr jetzt  über dieser Rätselnuss brütet, knackt der Spießer sie für Euch: Duplo ist „die wahrscheinlich längste Praline der Welt“. Und Spilanthox therapy ist „die vielleicht erste natürliche Alternative zum Spritzen“ – siehe die nebensehende Anzeige!

Die Vokabeln „wahrscheinlich“ und „vielleicht“ deuten eine Möglichkeit an, stehen aber nicht für die absolute Wahrheit.

Mit solchen Aussagen in der Möglichkeitsform lässt sich prima Werbung treiben! Da kann vom „vielleicht weltbesten Auto“ die Rede sein oder vom „wahrscheinlich besten Smartphone“. Dabei wird dem potentiellen Käufer etwas Superlatives suggeriert, was nicht wahr sein muss. Und kein Wettbewerber kann dagegen juristisch vorgehen. Lustig, oder…?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. März 2018

Welches Auto lässt den Fahrer unbewegt stehen…?

Was ist das Wichtigste an einem Auto? Das Wichtigste ist, dass ein Auto uns bewegt. Ein Auto, das seine Insassen unbewegt lässt, ist entweder kaputt oder hat keinen Sprit im Tank. Und das Auto im Bilde ist ein Jaguar, der scheinbar mitten auf einer Straße parkt und offensichtlich durch die Polizei stillgelegt worden ist.

Wieso Spießer Alfons zu dieser Feststellung kommt, wollt Ihr wissen? Je nun: Beachtet bitte das Nummernschild! Glaubt jemand ernsthaft, dass man in Deutschland mit so einem Nummernschild an einem Kfz weit kommt…?

„Lässt niemanden unbewegt“, stimmt insofern, als dass der neue Jaguar E-Pace einen Ordnungshüter in Bewegung gesetzt hat.

Und nun stellt Euch mal vor, liebe Freunde der Werbung, Ihr geht in einen Automobilsalon von Jaguar und fragt den Verkäufer, was denn wohl das Besondere am Jaguar E-Pace ist. Und der Mann antwortet: „Lässt niemanden unbewegt.“ Frage: Würde dieses Argument Euch wirklich überzeugen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. März 2018

Pharmakomisches: Fast wie ein bisschen schwanger

Werbung für Nahrungsergänzungsmittel ist genauso unnötig wie das Schlucken von Nahrungsergänzungsmitteln. Jedenfalls bei uns in Europa, denn was der Mensch hier mit normaler Nahrung aufnimmt, bedarf keiner pauschalen Ergänzung durch die Pharmaindustrie. Und genau das zeigt auch der Hersteller Pfizer an – jedenfalls indirekt.

Wir lesen, was die Protagonistin in einer Anzeige von Pfizer sagt, nämlich: „Für mich fast wie ein inneres Schutzschild.“ Und warum lächelt die Frau dabei? Sie sagt Lächerliches, nämlich dass es eben nur „fast“ ein „inneres Schutzschild“ ist. Und „fast“ bedeutet „beinahe“, was jeder, der beim Schießen fast in die Zwölf getroffen hat, bestätigen wird.

Spießer Alfons erinnert in diesem Zusammenhang an den berühmten Spruch aus dem Volksmund: „ein bisschen schwanger geht nicht“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Februar 2018