Weil Millionen Fliegen sich nicht irren können: Rewe bietet Scheiße in Saucen an

Spießer Alfons hat selber viele Jahre lang als Creative Director in der Werbung gearbeitet und dabei auch ungezählte Texte für Kampagnen geschrieben. Und er weiß natürlich auch, dass Werbetexter gern originell  fabulieren. Aber was der Spießer gerade bei Rewe gesehen hat, das hat ihn voll aus den Socken geholt und ihm den Appetit verdorben. Denn der Supermarkt bietet Scheiße als Saucen an – siehe Corpus Delicti links!

Der dazu abgebildete Scheißer, der offensichtlich gerade auf dem Lokus sitzt und sein Geschäft macht, der schaut aus, als hätte er schon reichlich Soßen konsumiert. Und er macht einen gepflegten Eindruck wie ein Penner in der Fußgängerzone am Hauptbahnhof. Ob dieser Protagonist mit seinem Testimonial wirklich ein Vorbild ist für die Konsumenten ist? Spießer Alfons wagt es sehr zu bezweifeln, Herr Filialleiter. Ergo: Echt Scheiße.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2020

2 Gedanken zu „Weil Millionen Fliegen sich nicht irren können: Rewe bietet Scheiße in Saucen an

  1. Passon, Prof Dr Stephan

    Dito – Ergo: Schei….und zwar hoch drei! Denn wir haben den Texter – den Kunden (der das super“geil“ findet und abzeichnet) – und den Filialleiter, der diese Schei… in der Sonderplazierung aufstellt. Ja echt Scheibenkleister.

  2. Hartmut Weißmann

    Mal höflichst vorweg: ich möchte, da seit vielen Jahren erwachsen, weder als potentieller Kunde (wie inzwischen bei fast allen Dienstleistern) noch als Kommentarschreiber (wie z.B. hier) gedutzt werden. Auch nicht indirekt. Das ist, was mein Empfinden betrifft, schon ziemlich an der Talsohle. Die allerdings hat REWE jetzt erreicht. Im REWE-Markt der Bochumer Innenstadt war die anrüchige Tafel dann noch, um den Vogel gänzlich abzuschießen, zwischen zwei Wurst-Kühltruhen platziert. Ich sprach eine in der Nähe befindliche Angestellte darauf an, die hilflos die Achseln zuckte,- da könne sie nichts machen. Ich bat sie trotzdem, meine daraufhin ausführlich formulierte Kritik an dem „Scheißladen“ weiter zu leiten. Da das natürlich nichts nützen wird, werde ich noch der Geschäftsleitung schreiben. Und dann auch gleich darauf hinweisen, dass es mir stinkt, wenn Kinder ungehindert mit ihren Schuhen in den Einkaufswagen herum chauffiert werden, in denen sie dann ihre „Tretminen“ abstreifen. M.f.G.

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