Wer einen Hammer hat, der braucht auch einen Nagel!

Marketing ist akademisch angesiedelt im Bereich der Betriebswirtschaftslehre und bildet in der Wirtschaft einen Unternehmensbereich von ziemlicher Bedeutung. Und Werbung ist ein Teil vom Marketing-Mix, und zwar kein unwichtiger. Und es ist bekannt: Gute Werbung ist teuer für ein Unternehmen, zahlt sich aber aus. Und schlechte Werbung kann dem Unternehmen teuer zu stehen kommen.

Ein Horror-Clown vom ADC

Woher nimmt ein Unternehmen das Geld für Werbung? Klar, die Kohle kommt aus der Firmenkasse und wurde verdient durch die Arbeit vieler fleißiger Mitarbeiter. Diese Menschen arbeiten in aller Regel ernsthaft und verantwortungsbewusst, damit es der Firma und damit auch ihnen und ihren Familien wohlergehe.

Das Gleiche kann auch von den Mitarbeitern der Werbeagenturen erwarten, die von den Unternehmen mit der Durchführung der Werbung beauftragt werden. Denn die Kosten für Werbung sollen selbstverständlich keine Vergnügungspauschale für die Kreativlinge in den Werbeagenturen sein, sondern ein Return on Investment für das Unternehmen, was nicht zuletzt auch zur Arbeitsplatzsicherung von Mitarbeitern dient.

Und dann kommt der ADC Wettbewerb 2017. Wozu der Herr im Bilde mit dem dezenten Make-up in den Farben des Clubs befiehlt: „Zeigt uns eure Arbeiten!“  Und beim Anblick des Mannes fragt sich der Marketing-Chef: „Warum sollte ich das tun?“, zumal er aus dem ADC-Porträt abliest, dass man Werbung dort nicht so ganz ernst nimmt. Fazit: There’s no Showbusiness like Adbusiness! Oder anders gesagt: Wer einen Hammer hat, der braucht auch einen Nagel. Und wer einen Vogel hat, bei dem piept es – siehe die Abbildung!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Januar 2017

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