Spott zum Gruße, Herr Präsident! Donald Trump im Mittelpunkt einer Werbekampagne

Dass der amerikanische Präsident dringend behandlungsbedürftig ist, diese Meinung muss Spießer Alfons wohl nicht begründen. Und so, wie Donald Trump die Medien behandelt, so frech sollten die Medien den Herrn Mann im Weißen Haus einer medialen Behandlung unterziehen, und zwar getreu nach amerikanischem Volksmund: „Knotty timber requires sharp wedges!“ Oder wie man hierzulande sagt: „Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!“

Nun ist es so, liebe Lesergemeinde, dass Journalisten ihre eigene Meinung in der Kommunikation verstecken müssen, falls sie überhaupt eine haben und diese in einer Meinungskolumne abgeben dürfen.

Werbetexter dagegen machen Auftragskommunikation und dürfen nicht nur die Meinung ihres Auftraggebers verkünden, sondern sie müssen das sogar tun, weil es schließlich ihr Job ist, mit dem sie ihr Geld verdienen.

Und was folgern wir daraus schluss, liebe Freunde der Werbung? Ganz einfach: Die Medien bringen auf der einen Seite ihre redaktionellen Beiträge, und auf der anderen Seite veröffentlichen sie die Anzeigen ihrer Werbekunden. Dazu die Idee des Spießers: Warum geben die Verlage nicht einfach an eine Werbeagentur den Auftrag, eine Kampagne bezüglich Donald Trump zu machen?! Die Anzeigen könnten dann in allen Blättern veröffentlicht werden, sodass man keine Kosten für eine breite Streuung hätte. Und das Schöne: Die Leser werden die Anzeigen nicht weniger gern lesen als die redaktionellen Beiträge – wetten, dass…?! 😉

Spießer Alfons will damit nicht sagen, dass solche Anzeigen bierernst sein müssen – im Gegenteil: Die Kampagne sollte die berühmt gewordenen „alternative Fakten“ beinhalten und nach dem satirischen Briefing erfolgen:  Lächerlichkeit tötet. Also: „Spott zum Gruße, Herr Präsident!“

Wie das aussehen könnte, hat Alfons der Spießer anhand von zwei Entwürfen vorgemacht, die er Euch hiermit zur Kenntnis bringt. Als kleine Anregung, falls auch deutsche Verlage die Lust verspüren, so eine Kampagne zu gestalten und zu schalten nach einem Wort von Jacques Wirion und also lautend: „Ironie ist der Schild und das Schwert des Geistes.“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. April 2017

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