Klassenk(r)ampf: Anschlag der IG Metall auf Arbeitgeber

Pauschaler Anschlag per Plakat: „Die Arbeitgeber denken nur an Profit“, so die verallgemeinernde Tatsachenbehauptung der IG Metall. Und diese Gewerkschaft denkt nach eigener Angabe an die Menschen. Fazit: Die Guten sind die Gewerkschaftsfunktionäre, die Bösen sind die Arbeitgeber. Und nach dieser öffentlichen Verunglimpfung setzen sich die Arbeitgeber dann mit den Gewerkschaften an einen Tisch und reden über Menschen und Profite.

Um zu wissen, dass Arbeitgeber an Profit denken müssen, dazu bedarf es keines Studiums der Betriebswirtschaft. Und ein Unternehmen, das keinen Profit macht, ist nicht nur schlecht für die Unternehmensführung sondern auch für die Mitarbeiter. Und deshalb steht man jetzt wohl vor einer Einigung. Und danach kann die IG Metall ihr Plakat wieder abhängen bis zur nächsten Tarifrunde.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Februar 2018

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