Tudor: Eine Armbanduhr zum Verstecken

Im Bilde einer Anzeige sehen wir den Fußballer David Beckham. Und weil das ein Engländer ist, hat der Werbetexter sich seiner Englischkenntnisse erinnert und geschrieben: „Born to dare“, was meint: „Geboren, um zu wagen“. Womit sich der Anzeigenleser die Frage stellt: Was hat David Beckham gewagt?

Die Frage wird sichtbar beantwortet: Der Kicker hat sich seine Haut verunstalten lassen mit Tätowierungen, die für den Rest seines Lebens bleiben. Wer das schön oder gar ästhetisch empfindet, der träumt aus seiner Kindheit, und zwar von den Kriegsbemalungen der Indianer. Die Rothäute allerdings haben die Farbe entfernt, nachdem sie den Kriegspfad wieder verlassen hatten.

Dass das Tätowierhandwerk von den Inselbewohnern von Französich-Polynesien stammt, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Dazu ein Beitrag von Spiegel Online, wo von einem David die Rede ist.

Zurück zur Anzeige. Hier wird für eine Uhr geworben. Und wer ganz genau hinschaut, der erkennt, dass David Beckham eine Tudor-Uhr an seinem tätowierten Arm trägt – siehe die Abbildung!

Wenn man ein Bild besonders hervorheben möchte, dann legt man ein passendes Passepartout drumherum.  Wenn man eine Armbanduhr am Arm verstecken will, dann wählt man einen tätowierten Arm und zeigt damit an: Tudor ist für Menschen gedacht, die es wagen, sich als Eingeborene von Polynesien zu fühlen – siehe Abbildung rechts!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juli 2017

2 Gedanken zu „Tudor: Eine Armbanduhr zum Verstecken

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Sie wollen mit Ihrem Hinweis vermutlich bestätigen, dass Menschen sich zurückentwickelt haben…?

      Antworten

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