Kategorie-Archiv: Kunstkritik

Ein lobendes Wort für Spießer Alfons vom Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein

Ein Lob ist besonders hoch zu werten, wenn es aus berufenem Munde kommt, will meinen, wenn der Lobende eine herausragende Persönlichkeit ist. Wie zum Beispiel Dr. Bernd Buchholz, der frischgebackene Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein. 

Worte des Ministers für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein

Bernd Buchholz hat Spießer Alfons via Facebook belobigt – siehe die Abbildung! Diesen freundlichen Kommentar, das muss Alfons gestehen, hat der Spießer erst jetzt gelesen, als er auf der Buchholz-Facebook-Seite nach etwas Anderem gesucht hatte. Aber diese seine Belobigung hat jetzt natürlich noch viel mehr Bedeutung, weil sie nicht nur von einem FDP-Politiker kommt, sondern nun auch der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein hinter diesen Worten steht. 😉

Dieser
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Juni 2017

Artes: Verarschung in Worten und Bildern

Soeben erreichte den Spießer online die Werbung vom Kunsthaus Artes. Diese Firma hat viele Künstler im Angebot, große und kleine. Und gar keine, wie die Bilder von Andrea Schomberg beweisen, deren Namen man sich nicht merken muss. Die „Unikate“ tragen den Titel: „Ohne Titel“ und kosten 14.000,00 EUR – siehe die Abbildung!

Der Werbedichter von Artes schreibt: Die monochromen Farbfelder der Berliner Künstlerin Andrea Schomburg sind zu Geflechten verwoben, die in sich Strukturen der nahtlos, gradlinig aufgetragenen Acrylfarbe zeigen. Horizontale und vertikale Linien, welche die Malerin mit schwarzer Farbe füllt, sind grundlegend für ihre Bildsprache.“

Der Spießer vermerkt dazu: Die Bilder von Andrea Schomburg zeigen weiße Felder auf schwarzem Grund. Es sind Sahnestücke, weil die Herstellerin damit absahnen möchte.

Notabene: Man kann auch Scheiße in Dosen für 14.000,00 Euro als Künstlerscheiße verkaufen. Allerdings sei den Käufern geraten, so eine Dose nach dem Öffnen im Klo zu entsorgen!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. April 2017

Die Kunst, Menschen zu verarschen

Liebe Lesergemeinde, wie beurteilt Ihr die vier Bilder, die Spießer Alfons Euch hier zeigt – siehe die Abbildungen?! Um es gleich zu sagen: Es handelt sich nicht um Blätter aus dem Malunterricht in einem Kindergarten. Genauso wenig entstammen die Bilder der Beschäftigungstherapie für Menschen, die unter Depressionen oder Altersdemenz leiden.

Angebote aus dem Kunsthaus Artes

Die vier Bilder bekam Spießer Alfons vom Kunsthaus Artes per E-Mail mit der Erklärung: „Die Blätter stammen aus der Suite ’45, Edition Achenbach, Düsseldorf 1990. Jedes Motiv wurde in einer limitierten Auflage von 35 Stück herausgegeben und entstand in mehreren Druckgängen bei Ernst August Quensen, Lamspringe“.

Artes möchte die Blätter an Spießer Alfons verkaufen. Eine Preisangabe macht das Kunsthaus dazu nicht, sondern man bittet den potentiellen Kunden um „unverbindliche Anfragen“ und weist darauf hin: „Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, der Wert und die Wertentwicklung von Kunstobjekten sind von vielfaltigen Faktoren abhängig. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir keine Wertschätzungen von einzelnen Objekten vornehmen können. Falls Sie Interesse an derartigen Informationen haben, bitten wir Sie, sich an ein Auktionshaus zu wenden.“
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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. März 2017

Die Kunst, die darin besteht, Menschen zu verarschen

Mit HIlfe von Werbung lässt sich alles verkaufen. Sogar heiße Luft in Dosen. Besonders auf dem Kunstmarkt werden immer wieder Produkte angeboten, die durch geschickte Promotions mit dem Künstler zu sagenhaften Preisen verkauft werden. Das erinnert den Spießer ans das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern.

Gerade hat Spießer Alfons vom Kunsthaus Artes das Angebot bekommen, zwei gedruckte Bilder zu kaufen. Das eine trägt den Titel „Hirsch auf Urschlitten“, wurde 180 x gedruckt und soll 2.500 Euro kosten inkl. Rahmen.

Das andere Bild wurde 110 x gedruckt, trägt den Titel „Hirschfuß“, stammt aus dem Zyklus „Tränen“ und und kostet mit Rahmen 2.000 Euro – siehe Abbildung unten!

Beide Bilder würde der Spießer sich nicht mal daheim im Keller aufhängen. Wären die Skizzen im Kunstunterricht einer Grundschule entstanden: Kein Mensch würde sie rahmen und an die Wand hängen – mit Ausnahme der Eltern des Kindes, das diese Zeichnungen gefertigt hat. Und es sind immerhin Originale und keine Vervielfältigungen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2017