Kategorie-Archiv: Gute Werbung

Werbetexte für den Müll

Wann verwendet man ein Ausrufezeichen? Ein Ausrufezeichen verwenden wir, wenn wir dem Voranstehenden einen besonderen Nachdruck verleihen möchten. Das kann genauso ein frommer Wunsch sein wie ein brutaler Befehl. Und ein Ausrufezeichen kann auch bei Ausrufesätzen stehen, die die Form einer Frage haben wie zum Beispiel: Wie lange soll Spießer Alfons sich denn noch wiederholen!

links Original, rechts Korrektur des Spießers

Damit kommt der Spießer zum Thema, nämlich zu den Abfallbehältern in Hamburg. Die tragen schon seit einer Reihe von Jahren lustige Sprüche wie zum Beispiel: „Bin für jeden Dreck zu haben.“ Und: „Hamburgs kleinste Müllkippe.“ Und: „Ich bin eine Dreck-Queen.“ Und: „Wer wird Müllionär?“

Diese witzige Kampagne ist eine tolle Idee, die genauso Beifall wie Nachahmer in anderen Städten bekommen hat.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Mai 2017

Spott zum Gruße, Herr Präsident! Donald Trump im Mittelpunkt einer Werbekampagne

Dass der amerikanische Präsident dringend behandlungsbedürftig ist, diese Meinung muss Spießer Alfons wohl nicht begründen. Und so, wie Donald Trump die Medien behandelt, so frech sollten die Medien den Herrn Mann im Weißen Haus einer medialen Behandlung unterziehen, und zwar getreu nach amerikanischem Volksmund: „Knotty timber requires sharp wedges!“ Oder wie man hierzulande sagt: „Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!“

Nun ist es so, liebe Lesergemeinde, dass Journalisten ihre eigene Meinung in der Kommunikation verstecken müssen, falls sie überhaupt eine haben und diese in einer Meinungskolumne abgeben dürfen.

Werbetexter dagegen machen Auftragskommunikation und dürfen nicht nur die Meinung ihres Auftraggebers verkünden, sondern sie müssen das sogar tun, weil es schließlich ihr Job ist, mit dem sie ihr Geld verdienen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. April 2017

Spießer Alfons kann auch loben – hier sind vier Beweise:

Gerade hatte Alfons Euch erzählt, dass ein Werbetexter auch ein Geschichten-Erzähler sein muss, denn das tägliche Leben ist voll von interessanten Begebenheiten. Und der Mensch ist neugierig – was man nicht zuletzt den Töchtern Evas nachsagt. Darum lesen sie ja auch BUNTE und Gala und andere sogenannte Klatsch-Magazine, und zwar wegen der Geschichten und nicht wegen der Anzeigen. Und darum ist es gut, wenn auch in den Anzeigen interessante Geschichten erzählt werden. Stimmt’s? Oder hat der Spießer mal wieder Recht?

Werbung, die Alfons aufspießt, ist in aller Regel der Fragen würdig, weshalb man sie auch als fragwürdige Werbung bezeichnen könnte. Heute zeigt Alfons Euch einmal vier Anzeigen, die den kritischen Blicken des Spießers standhalten konnten. Mehr noch: Diese Anzeigen sind Alfons positiv aufgefallen. Weil sie in wenigen Worten eine Geschichte erzählen. Und diese Geschichten lenken nicht vom Produkt ab, sondern dieses steht im Mittelpunkt der Story.

Wenn Ihr mal vier Blicke auf die Anzeigen werfen wollt, dann werdet Ihr dem Spießer zustimmen: Werbung kann so einfach und überzeugend sein. Zumal, wenn die Geschichten, die der Werbedichter erzählt, auch noch heiter sind und somit die Leser zum Schmunzeln anregen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. März 2017

Ein Kommentar, der den Spießer auf Papier erreicht hat

Mit diesem Blog schreibt Spießer Alfons seinen 50. Jahrgang, von dem die ersten 49 Jahre noch nach der Methode Gutenberg erschienen sind, nämlich auf Papier. Da konnten die Leser dann Briefe schreiben, wenn ihnen etwas missfallen hat, oder Lob spenden, wenn die Worte des Spießers sie befriedigt hatten. Nun aber, wo die Message von Spießer Alfons online per Blog kommt, ist das Kommentieren durch die Lesergemeinde sehr einfach geworden. ;–)

Ein Kommentar, der zu keinen speziellen Thema verfasst wurde, sondern der Spießer Alfons als „Gesamtpaket“ betrifft, ist  auf Papier eingetroffen, und zwar in seinem Briefkasten neben der Haustür. Und weil dieser Kommentar den Spießer ganz besonders geehrt und genauso erfreut hat, stellt Alfons die Worte von Prof. Dr. Stephan H. Passon von der Fachhochschule Dortmund hiermit online, damit sie nicht nur in Ahrensburg zu lesen sind, sondern Verbreitung finden in der spießigen Lesergemeinde und auch diejenigen erreichen, die „Spießer Alfons“ an dieser Stelle neu entdeckt haben:

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Februar 2017